Am 18. Juli trafen sich die Wunstorfer Grünen zu ihrem offiziellen Wahlkampfauftakt in der
Bio-Land-Gemüsediele bei Speckhans in Blumenau. Damit ist auch das Rätselraten der
MitwerberInnen geklärt, wo denn die Grünen im Kommunalwahlkampf bleiben.
Dazu erklärt Sarah Sheikh-Rezai: „Wir haben uns bewusst dazu entschieden, erst in der
heißen Wahlkampfphase einzusteigen. Wir haben intensiv an unserem Wahlprogramm
gearbeitet, zu denen uns die Wählerinnen mit ihrem Feedback im Beteiligungsprozess gute Unterstützung gegeben haben. Uns ist es wichtiger mit inhaltlichen Themen zu punkten, statt mit Masse.“
Dustin Meschenmoser ergänzt: „Es kommt nicht darauf an, wer nachts als erster alle Laternen in der Stadt plakatiert. Auch tägliche Posts mit Versprechungen sind in unseren Augen wenig hilfreich, die Wählerinnen zu überzeugen. Wir ziehen einen Dialog vor und für diesen stehen wir auch außerhalb des Wahlkampfs jederzeit zur Verfügung.“
Auf ihrer Veranstaltung haben die Spitzenkandidatinnen für den Stadtrat Anne Dalig und Birgit Mares, unser Regionskandidat Horst Ruser und der Grünen Bürgermeisterkandidat Frank Kettner-Nikolaus die Mitglieder in engagierten Reden auf den Wahlkampf eingeschworen.
Anne Dalig: „Wir setzen auf Sieg und unser Ziel ist, die Anzahl der Mitglieder in Orts- und
Stadtrat zu verdoppeln. Nur so haben wir die Möglichkeit unsere Ziele auch durchzusetzen.
Es gibt viel zu tun, die Probleme in den kommenden Jahren sind vielfältig und es soll
niemand auf der Strecke bleiben.“
Birgit Mares sagte in ihrer Rede: „Unsere Stadt braucht eine starke Grüne Stimme im Rat,
um sich den wirklich wichtigen Themen wie Klimaschutz, Sicherung im Radverkehr auch
ernsthaft anzunehmen:“
Horst Ruser will als Regionsabgeordneter dafür sorgen, dass Wunstorf in der
Regionsversammlung stark vertreten ist und sagt „Mir ist es wichtig, mit Frauke Patzke eine
fähige Regionspräsidentin zu unterstützen. Nur sie hat den Willen, Veränderungen
anzugehen und durchzusetzen. Dabei will ich sie mit meiner Kraft unterstützen.“
Bürgermeisterkandidat Frank Kettner-Nikolaus sieht seine Aufgabe als Bürgermeister darin,
die Verwaltung zu modernisieren „Die Verwaltung braucht eine grundlegende
Neuorientierung. Heute ist Teamarbeit das Modell um Arbeiten gemeinsam von Anfang bis
zum Ende in einer Hand zu haben. Dadurch werden überflüssige, teilweise doppelte
Tätigkeiten vermieden. Zudem sehen die Teams am Ende das Ergebnis ihrer Arbeit und sind
dadurch motivierter. Weiter muss die Digitalisierung ausgebaut, um weniger Papier zu
verbrauchen und auch damit einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.“
Foto: Lothar Porcher, Sarah Sheikh-Rezai, Dustin Meschnmoser, Anne Dalig, Horst Ruser, Birgit Mares, Frank Kettner-Nikolaus

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