Nachrichten

  • Stadtradeln 2022 startet

    Am 29. Mai startet das diesjährige Stadtradeln. Wie in jedem Jahr wollen auch die Wunstorfer Grünen fleißig in die Pedale treten und laden alle Fahrradbegeisterten zum Mitradeln ein. Ob allein, zu zweit oder als Familie, alle können mitmachen, jeder Kilometer zählt.

    Wer uns unterstützen möchte, kann sich unter dem Link
    https://www.stadtradeln.de anmelden.

    Um das Team der Grünen zu verstärken, sucht bitte nach der Anmeldung bzw.  Registrierung das Team Grüne and Friends

     oder nutzt den Link

    https://www.stadtradeln.de/index.php?id=171&L=0&team_preselect=26314

    dann landet ihr direkt zur Anmeldung, falls ihr bereits im den Vorjahren teilgenommen und einen Nutzernamen habt, oder Registrierung  im Grünen Team.

    Mit der kostenlosen STADTRADELN-App kannst Du Deine geradelten Strecken tracken und noch einfacher die Kilometer für unser/DEIN Team und unsere Kommune sammeln.

    Wir freuen uns auf eure Unterstützung.

  • Mitgliederversammlung der Wunstorfer Grünen

    Am 21. Mai fand die MV der Wunstorfer Grünen in der Dorfmanufaktur in Idensen statt.

    Auf der Tagesordnung standen die Berichte des Vorstands und der Fraktion zu aktuellen Themen der letzten Wochen.

    Unser Schatzmeister Lother gab den Rechenschaftsbericht zum Haushaltjahr 2021 ab, Kassenprüfer Horst berichtete über das Ergebnis der Kassenprüfung und schlug die Entlastung des Vorstands vor. Dem folgte die MV einstimmig.
    Danach stellte Lothar uns den finanziellen Ausblick auf das Jahr 2022 und die finanzielle Planung für den Landtagswahlkampf vor.
    Vorbereitungen für den Wahlkampf sind gemeinsam mit den Neustädter Grünen und unserer Kandidatin Sandra Häntsch-Marx in Planung. Näheres wird bekannt gegeben, sobald es konkret wird.

    Anschließend erfolgten die Berichte aus den Arbeitskreisen. Alle Anwesenden wünschen sich eine breitere Unterstützung aus unserer Partei, aber auch von Wunstorfer Bürger*innen. Jede und Jeder ist zur Mitarbeit herzlich willkommen, Interessierte können sich jederzeit an die Arbeitskreise oder an den Vorstand wenden: vorstand@gruene-wunstorf.com

    Anlässlich des aktuellen Presseberichts über den Arbeitskreis Erinnerungskultur, haben wir über unseren bereits eingebrachten Antrag zu Stolpersteinen gesprochen und entschieden, dass uns Birgit Mares im AK Erinnerungskultur vertritt.

    Sarah und Anne berichteten von ihrem Gespräch mit dem BUND zum Thema Schottergärten. Die SPD hat dazu den Antrag gestellt, im nächsten Bauausschuss über den Umgang der Stadt mit Schottergärten zu berichten.

    Die Umgestaltung des immerGrün und ein wieder mögliches Sommerfest waren weitere Themen.

    Die nächste Mitgliederversammlung findet am 27. August von 14 -17 Uhr in der Dorfmanufaktur Idensen statt.

  • Co-working Spaces und Pop-Up Stores für Gründer*innen

    Wirtschaftsförderung eröffnet ersten WERKRAUM für Wunstorf

    Gestern waren wir mit Vertreter*innen der SPD & CDU bei der Eröffnung vom “WERKRAUM”.

    Der “WERKRAUM” ist ein Projekt der Wirtschaftsförderung und bietet sowohl Co-working Spaces als auch Pop-Up Stores an. Interessierte können hier ihre eigenen Geschäftsideen präsentieren, in Pop-Up-Stores ihre Produkte verkaufen und in der offenen Bürofläche gemeinsam Ideen von morgen entwickeln.

    Im Werkraum hat man Gelegenheit seine Geschäftsideen auszuprobieren und dank der flexiblen Tarife die beste Lösung finden.

    Zuvor standen die Räumlichkeiten, am Fuße der Innenstadt vor dem Eispavillon, leer. Nun werden sie wieder genutzt und unterstützten dabei auch noch Gründer*innen in den Anfängen.

    Genau solche Projekte brauchen wir, um die schönste Innenstadt der Region zu erhalten und weiter zu entwickeln.

    Mehr Infos gibt’s auf www.werkraumwunstorf.de

  • Grüne besuchen Bau-Hof

    Heute waren wir beim Kinder- und Jugendzentrum Der Bau-Hof zu Besuch.
    Mit einer tollen Vorbereitung haben das Team und vor allem die Kinder und Jugendlichen Vertreter*innen von Politik, Verwaltung und Unterstützer*innen die Liegenschaft und die vielen Bereiche gezeigt.

    Ob Hüttenbau, Tierbereich oder Skater-Anlage, auf dem Bau-Hof bleiben keine Wünsche offen und allen wurde klar: der stete Wandel und das immer weiter ausgebaute Angebot machen den Bau-Hof besonders lebendig.

    Seit 1995 ist dieser eine einzigartige Möglichkeit in der Stadt und Region, den Heranwachsenden soziale, gesellschaftliche und sportliche Aktivitäten, aber auch besonders die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit beizubringen.

    Wir haben uns sehr über die Einladung gefreut.

    Alle Infos gibt es auch unter
    https://derbau-hof.de#Wunstorf#Gruene#jugendzentrum#umweltschutz#nachhaltigkeit#stadtrat#Ortsrat

  • STOLPERSTEINE gegen das Vergessen

    Die Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN beantragt die “Genehmigung für das Verlegen von STOLPERSTEINEN im öffentlichen Raum” nach dem Künstler Gunter Demning im gesamten Stadtgebiet (Kernstadt inklusiver aller Ortsteile).

     
    Begründung: Viele Kommunen im gesamten Bundesgebiet haben sich an dem Kunstprojekt STOLPERSTEINE bereits beteiligt. Hierzu gehört beispielsweise auch die Landeshauptstadt Hannover.
    Das Kunstprojekt ist ein bedeutender Teil der deutschen Erinnerungskultur an die Verbrechen des menschenverachtenden Nationalsozialismus und gleichzeitig ein Mahnmal für alle Bürgerinnen und Bürger. Gerade in der heutigen Zeit mit wachsendem Antisemitismus sollte sich eine moderne und weltoffene Stadt wie Wunstorf diesem so wichtigen Projekt anschließen.

    Auszug aus der Homepage http://www.stolpersteine.eu/
    STOLPERSTEINE haben für uns unterschiedlichste Funktionen. Sie bringen die Namen und Lebensgeschichten der Menschen zurück und helfen so vor allem den Angehörigen ihrer Verwandten zu gedenken und Traumata aufzuarbeiten. In den jeweiligen Gemeinden helfen sie die lokale Geschichte aufzuarbeiten und das Gedenken lokal zu verankern.
    Sie fördern einen öffentlichen Diskurs und integrieren oft die nachwachsende Generation in die Recherche und die Aufarbeitung.
    Im Idealfall immunisieren sie uns gegen ähnliche Entwicklungen, machen uns sensibel für Menschenrechtsverbrechen und erinnern uns daran, wie wichtig eine offene und tolerante Gesellschaft ist.”

  • Wir haben einen neuen Vorstand

    Am 05. März haben wir turnusgemäß einen neuen Vorstand für die nächsten 2 Jahre gewählt.

    Sarah Sheikh-Rezai und Reinhard Hüttermann vertreten gemeinsam die Partei als Vorstandssprecher*innen.
    Dem neuen Vorstand gehören weiterhin Anya von Hörsten, Sven Barembruch und Michael Fantini als Beisitzer*inen an.
    Lothar Porcher wurde als Schatzmeister in seinem Amt bestätigt.
    Damit ist der Vorstand wieder komplett.

    Dustin Meschenmoser, Sybille Russ, Horst Ruser traten nicht erneut zur Wahl.

  • „Gemeinsam für den Aufbruch“

    Grüner Parteitag in Hameln bestätigt Spitzenduo zur Landtagswahl

    „Eine*r für alle. Alle für besser.“ – mit diesem Motto startete am Freitagabend der Parteitag der niedersächsischen Grünen, auf dem bis Sonntagnachmittag die Landesliste zur Landtagswahl am 9. Oktober gewählt wird. Gleich zu Beginn wählten die rund 210 digital zugeschalteten Delegierten mit großer Mehrheit ihr Spitzenduo Julia Willie Hamburg auf Platz 1 und Christian Meyer auf Platz 2.

    Die Landesvorsitzende Anne Kura sagt: „Wir wollen im Herbst für Niedersachsen wieder Regierungsverantwortung übernehmen. Nutzen wir endlich das Potenzial, das in unserem Land steckt. Nehmen wir also unser Landeswappen ernst. Werden wir das Zugpferd der Energiewende. Wir wollen mit Investitionen in Klimaschutz und bezahlbares Wohnen die Wirtschaft stärken und so für viele neue und gut bezahlte Arbeitsplätze in Niedersachsen sorgen. Dafür gehen wir gut aufgestellt in den Wahlkampf: Mit einem überzeugenden und vielfältigen Team und mit diesem starkem und kompetenten Spitzenduo stehen wir für eine Politik, die Lust auf Zukunft macht. Verändern wir die Politik und erhalten so, was Niedersachsen ausmacht und den Menschen am Herzen liegt.“ Kura wurde auf Platz 3 der Liste gewählt.

    „Wir haben super gute Kandidierende in allen Wahlkreisen. Vor Ort kämpft eine*r für alle in der Gesellschaft und wir Grünen gemeinsam mit vielen anderen für ein besseres Leben für alle Menschen in Niedersachsen. Eine*r für alle, alle für besser!“, sagt Landesvorsitzender Hanso Janssen. „Wir Grüne sind diejenigen, die auch angesichts der Ukraine die Lage der Geflüchteten aus Syrien und Afghanistan im Fokus behalten. Wir brauchen hier eine rasche Umsetzung der Koalitionsvereinbarungen zum Bleiberecht auf Bundesebene und in Niedersachsen eine Ausweitung des humanitären Bleiberechts und auch für diese Geflüchteten eine umfassende Betreuung und psychosoziale Unterstützung vor Ort. Es liegen immense Aufgaben vor uns. Die Menschen wollen eine Regierung, die anpackt und endlich handelt. Und genau deshalb wollen wir als starke Grüne die nächste Landesregierung gestalten.“

    Julia Willie Hamburg sagt: „Ich habe keinen Bock mehr, meinen Kindern zu erzählen, warum die Erwachsenen die Weichen nicht endlich auf Zukunft stellen. Wir erleben auf der Bundesebene tagtäglich: Grün macht den Unterschied. Grün kann auch in Niedersachsen den Unterschied machen, wenn wir ab Oktober den Stillstand der Großen Koalition auflösen. Energieunabhängigkeit schafft Sicherheit, wir wollen dem Investitionsstau begegnen und Niedersachsen zukunftsfähig aufstellen, wir müssen soziale Teilhabe und gute Bildung für alle schaffen, Chancengerechtigkeit unabhängig vom Elternhaus. Wir wollen Vielfalt stärken und für eine nachhaltige und zukunftsfähige Wirtschaft sorgen. Aber SPD und CDU packen es nicht an. Der Ministerpräsident sagt immer, er handele nach Maß und Mitte, dabei ist es bestenfalls Mittelmaß – und es gibt so viel zu tun. Lasst uns für starke Grüne in der nächsten Landesregierung kämpfen.“

    Christian Meyer sieht ebenfalls große Herausforderungen: „Der Angriffskrieg von Putin zeigt brutal unsere jahrzehntelange Abhängigkeit von fossilen Energien. 16 Jahre lang haben Bundesregierungen ohne Grüne die Energie-, Agrar-, und Verkehrswende verschlafen“, sagt Meyer. „Die Antwort darf kein Zurück in die Vergangenheit in fossile oder atomare Risiken sein. Keine neuen Öl- und Gasbohrungen im Wattenmeer oder Fracking an Land in großen Teilen Niedersachsens. Unsere Antwort sind Investitionen in die Zukunft, in Klimaschutz, Bildung und die Agrar- und Verkehrswende. Lasst uns deshalb mit starken Grünen Niedersachsen zum Grünen Herzen der Energiewende in Deutschland machen. SPD und CDU lassen alles liegen. Die gemeinsame Idee für Niedersachsen fehlt. Weil und Althusmann warten gespannt auf den Auszug des jeweils anderen aus ihrer Zweck-WG. Die Menschen wollen eine Regierung, die anpackt und endlich handelt. Ich hab Bock auf die größte Grüne Fraktion aller Zeiten im niedersächsischen Landtag.“

    Eine Übersicht der gewählten Plätze auf der Landesliste gibt es  hier.

    https://www.gruene-niedersachsen.de/einer-fuer-alle-alle-fuer-besser/

  • Anfrage und Antworten zum Runden Tisch Radverkehr

    Im letzten Jahr wurde zur Unterstützung eines Fahrradkonzeptes ein „Runder Tisch Fahrrad“ durch die Stadt Wunstorf installiert.
    Diverse Gruppierungen sind an diesem Tisch vertreten.
    Nun hat dieser Runde Tisch aber zuletzt im Sommer des letzten Jahres digital getagt.
    Dabei wurden nach Angaben von Lothar Porcher, der für Bündnis 90/ Die GRÜNEN vertreten ist, diverse Vorschläge seitens der Teilnehmer gemacht, praktisch ein Fahrradkonzept vorgelegt. Dieses sollte  durch ein Ingenieursbüro geprüft werden.
    Die Wahl, bei der auch die Bürgermeisterkandidaten der Parteien im Wahlkampf sehr für den Fahrradverkehr eingetreten sind und teilweise sogar mit Fahrrädern posierten, sind nun schon ein halbes Jahr vorbei.
    Aber bisher  hat der Runde Tisch noch nicht wieder getagt, weil die Stadtverwaltung leider noch nicht wieder dazu eingeladen hat.
    Desweiteren ist noch immer nichts über ein Ergebnis einer Prüfung bekannt.

    Deshalb bitte ich folgende Fragen zu beantworten:

    1. Wann wird der „Runde Tisch Fahrrad“ wieder tagen?

      Antwort der Verwaltung: Wenn das Ergebnis der Prüfung durch das Ing-Büro vorliegt, wird der Runde Tisch informiert und zu sich daraus ergebenen Themen punktuell eingeladen.
    • Ist zwischenzeitlich ein Ingenieursbüro zur Klärung der vorgebrachten Vorschläge beauftragt worden.

    Antwort der Verwaltung: Die Ausschreibung für das Gutachten wird derzeit erstellt und dann an ein Ing- Büro zur Beantwortung gemailt.

    • Wann ist mit einem Ergebnis zu rechnen?

      Danach habe ich nach den obigen Antworten nicht mehr gefragt

    Anne Dalig,  Fraktionsvorsitzende

  • Auf einen Kaffee mit… Birgit Mares

    Mit Herzblut Sozialpolitikerin 19.03.2022 | Wunstorfer Stadtanzeiger

    Dieser Eintrag wird bereitsgestellt durch
    https://www.wunstorfer-stadtanzeiger.de/artikel/2022-03-19-auf-einen-kaffee-mit-birgit-mares

    Birgit Mares ist Wunstorfs stellvertretende Bürgermeisterin und mit Herzblut Sozialpolitikerin.
    Bei einer Tasse Kaffee erklärt sie, dass das hohe Alter noch lange kein Grund ist, sich aus dem Stadtrat zurückzuziehen und warum die nächste Kindertagesstätte wieder in städtische Trägerschaft gehört.

    Von André Tautenhahn (tau): Frau Mares, sie haben im vergangenen Jahr den neugewählten Stadtrat als ältestes Mitglied eröffnet. Hat Sie diese Rolle überrascht?
    Mares: Nein. Das es so kommen würde, zeichnete sich im Vorfeld ja ab. Viele altgediente Kollegen wie Horst Koitka, Jann Weerts und Kurt Rehkopf traten nicht mehr bei der Kommunalwahl an. Das ich nun die Älteste bin, stört mich nicht im Geringsten. Eines meiner Anliegen, wie auch das meiner Partei von Bündnis 90 / Die Grünen ist, mehr Frauen in die Politik zu bekommen. Gut, die sollten vielleicht nicht wie ich 77 Jahre alt sein, aber das hohe Alter ist nun auch kein Grund, sich aus der Politik zu verabschieden. Und was ältere Männer können, können ältere Frauen schon lang.

    (tau): Ein Schwerpunkt von Ihnen ist die Frauenförderung?
    Mares: Ja, vor der Wahl habe ich an einem Mentoring-Programm des Sozialministeriums teilgenommen. Und wir Grünen in Wunstorf sind da auch sehr vorbildlich: Wir stellen sieben Ratsmitglieder, davon sind vier Frauen. Bei der SPD sind es nur fünf Kolleginnen bei 15 Mandaten und im Stadtrat insgesamt 15 Frauen und 25 Männer.

    (tau): Sie selbst sind aber mit bislang zwei Ratsperioden noch nicht so lange in der Kommunalpolitik aktiv. Wie kommt das?
    Mares: Das stimmt, einen Ehrenring werde ich nicht mehr bekommen, da ich erst seit 2011 im Stadtrat bin. Das hat aber mit meiner Arbeit in der Verwaltung der Stadt Hannover zu tun, die mich ausgefüllt hat, und mit meiner gewerkschaftlichen Tätigkeit. Ich war also auch schon vor meiner Wahl in den Stadtrat politisch aktiv und habe mich insbesondere für die Belange von Beschäftigten in sozialen Berufen wie Erzieherinnen und Erzieher eingesetzt. Die Sozialpolitik ist mir ein Herzensanliegen. Nach der Pensionierung fehlte dann etwas. Vor zehn Jahren hatte ich auch noch keine Enkel. Deshalb habe ich mich damals für die Kommunalpolitik entschieden.

    (tau): Und jetzt sitzen wieder im richtigen Ausschuss?
    Mares: Ganz genau. Der Sozialausschuss ist mein Lieblingsausschuss, weil hier die Themen zur Sprache kommen, die nicht nur für mich wichtig sind, sondern für ganz Wunstorf. Es ist ja leider so, dass der Sozialausschuss in der Rangfolge immer etwas abfällt. Bauausschuss und der Finanz- und Wirtschaftsausschuss, wo die großen Summen bewegt werden, genießen da mehr Aufmerksamkeit. Wenn man aber genau hinsieht, werden im Sozialausschuss die Themen behandelt, die die Menschen aller Altersklassen direkt betreffen und im Alltag bewegen. Zum Beispiel der Bereich Kitaausbau. Da setzen wir Grüne uns nicht nur für mehr Betreuungsplätze ein, sondern auch für eine echte Vielfalt bei den Trägern.

    (tau): Das müssen Sie erklären, Wunstorf hat doch eine Trägervielfalt und führt diese als besonderes Alleinstellungsmerkmal immer wieder an?
    Mares: Das wirkt auf dem Papier so, es ist aber zum Beispiel nicht klar, nach welchen Kriterien die Auswahl erfolgt. Die Stadt sagt, dass Einrichtungen inzwischen durch Investoren gebaut würden, die dann einen Träger selbst vorschlagen, mit dem sie zusammenarbeiten und den Mietvertrag abschließen wollen. Die Stadt würde nur dann ein Veto einlegen, wenn die Vielfalt gefährdet wäre. Das klingt für mich ein wenig nach “ist uns egal”. Dabei sollte beim Thema Erziehung die weltanschauliche Neutralität im Mittelpunkt stehen. Das heißt nicht, dass die Träger, die wir haben, keine guten Konzepte haben, aber Fakt ist auch, dass bei 28 Einrichtungen nur zwei in städtischer Trägerschaft sind. Bundesweit liegt das Verhältnis zwischen kommunalen und freien Trägern bei rund ein Drittel zu zwei Drittel. In Hannover sind sogar 50 Prozent der Kitas in städtischer Verantwortung. Das heißt, Wunstorf könnte da durchaus mehr tun.

    (tau): Aber die Vielfalt an Trägern bietet ja auch ein breites Spektrum an pädagogischen Ansätzen, zwischen denen man wählen kann. Was ist daran zu kritisieren?
    Mares: Das ist ja in Wirklichkeit nicht so. Die Auswahl wird durch die Knappheit an freien Plätzen begrenzt. In einem Dorf wie Großenheidorn mit nur einer Einrichtung besteht dann auch keine echte Wahl, es sei denn, Eltern sind bereit, viel längere Wege in Kauf zu nehmen. Die kommunale Trägerschaft hätte zudem den Vorteil, dass auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeitnehmerrechte unabhängiger wahrnehmen und vertreten können. Da spricht die Gewerkschafterin, das gebe ich zu, aber die Pandemie lehrt uns ganz klar, dass die Arbeitsbedingungen in den Kitas dringend verbessert werden müssen. Bei nur zwei städtischen Kitas ist die Verhandlungsmacht gering, genau wie die Vertretungsmöglichkeiten bei Ausfällen enorm eingeschränkt sind.

    (tau): Welche Forderung haben Sie denn konkret?
    Mares: Ich wünsche mir, dass das umgesetzt wird, was wir in der letzten Ratsperiode gemeinsam vereinbart haben. Und zwar, dass eine der nächsten Kindertagesstätten, die gebaut werden, wieder in städtische Trägerschaft kommt. Ich weiß, dass es dafür auch Unterstützung aus den Reihen der SPD gibt.

    (tau): Bei den bisherigen Neubauprojekten ist die Entscheidung über die Träger aber schon gefallen. Die geplante Kita im neuen Wohngebiet an der Langhorst Mühle zum Beispiel will die katholische Kirche betreiben. Ist da der Zug also nicht schon längst abgefahren?
    Mares: Ja, in gewisser Weise sind wir da tatsächlich zu spät dran, allerdings entstehen auch weiterhin neue Baugebiete, wie in Steinhude und künftig auf dem ehemaligen Vion-Gelände in der Oststadt, wo der Bau neuer Kitas mitgedacht wird. Hier wollen wir darauf achten, dass die Stadt in Sachen Trägerschaft ihr Veto einlegt und diese Aufgabe selbst übernimmt.

    Text/Foto: tau

  • Kommt zu den Grünen Arbeitskreisen!


    Dafür müsst ihr kein Mitglied sein.
    Aktuelle Termine unter
    https://gruene-wunstorf.com/my-calendar/

    Ihr habt Ideen um unsere Stadt zukunftsfähiger zu machen.
    Ihr wolltet schon immer mitreden und die Politiker*Innen bei der Arbeit unterstützen.
    Jetzt ist die Zeit sich konstruktiv einzubringen.
    Jede Idee und Anregung wird in den Arbeitskreisen aufgegriffen und diskutiert.
    Lasst uns gemeinsam Wunstorf Grüner machen! Jede und Jeder ist Willkommen, dafür müsst ihr kein Mitglied sein.



    Wir laden euch herzlich ein, eure Ideen in den Arbeitskreis Umwelt, Stadtentwicklung einzubringen.
    AK-Umwelt@gruene-wunstorf.com
    Weitere Termine siehe Kalender


    Wir laden euch herzlich ein, eure Ideen in den Arbeitskreis Soziales, Familie einzubringen.
    AK-Soziales_Familie@gruene-wunstorf.com

    Weitere Termine siehe Kalender


    Wir laden euch herzlich ein, eure Ideen in den Arbeitskreis Wirtschaft, Finanzen einzubringen.
    AK-Arbeit@gruene-wunstorf.com

    Weitere Termine siehe Kalender


    Wir laden euch herzlich ein, eure Ideen in den Arbeitskreis Kultur, Sport, Feuerwehr einzubringen.
    AK-Kultur@gruene-wunstorf.com

    Weitere Termine siehe Kalender