Grünschnack bei Edeka Kappe

Im Rahmen des „Grünschnacks“ besuchen Mitglieder der Partei „Bündnis 90/Die Grünen“ in unregelmäßigen Abständen Vereine, Organisationen und Firmen, um sich ein Bild zu machen und auch zu hören, „wo der Schuh drückt“.

„Wir wollen nicht unsere Politik vorstellen, sondern nur zuhören“, sagte Anne Dalig, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Rat.

„Ich mache im Bereich der Nachhaltigkeit mehr als andere“, so Cord Kappe. Er ist als umtriebiger Geschäftsmann bekannt und unternimmt seit Jahren viel in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Das sind eine Solaranlage, LED-Beleuchtung, Stromerzeugung mit einer Fotovoltaikanlage über dem Parkplatz an der Hochstraße und noch sehr viel mehr. Einige Auszeichnungen auch von Naturschutzorganisationen (NABU) hat er dafür erhalten.

Freuen können sich die 3.500 täglich einkaufenden Kunden zum Beispiel über eine große Zahl von Bioprodukten, Kappe steht weit vorn bei der Edeka Minden-Hannover. Anfangs wurde er für seinen Nachhaltigkeitseifer von der Edekazentrale belächelt, jetzt steuert auch sie um. „Im weiten Umkreis kann nicht nachhaltiger in dieser Vielfalt eingekauft werden als bei uns“, berichtet der Kaufmann.

Kappe stellte seinen Gästen viele Dinge vor, die eine grüne und nachhaltige Lebensweise ermöglichen.

„Es bedarf einer intensiven Diskussion und Aufklärung gegenüber den Bürgern, damit sie nachhaltig und umweltschonend einkaufen“, sagte Dalig.

Die Grünen dankten dem Unternehmer für das offene und intensive Gespräch. Gerne wollen sie wiederkommen, mit Kappe zusammenarbeiten und ihn in nachhaltigen Projekten unterstützen.

Foto und Text: Heiner Giebel

Grüne besuchen Feuerwehr Klein Heidorn

Brandbekämpfung und die Rettung von Menschenleben dürfen nicht nur als Kostenfaktor betrachtet werden.“

Im Rahmen ihres „Grünschnacks“, bei dem die Wunstorfer Grünen immer wieder interessante oder wichtige Einrichtungen und Orte rund um Wunstorf besuchen, waren sie am vergangenen Freitag, den 14. Juni, zu Gast bei der Freiwilligen Feuerwehr in Klein Heidorn. Ortsbrandmeister Jens Adamskie begrüßte und begleitete die Grünen bei ihrem Rundgang und stellte seine Feuerwehr sowie die Aufgaben und Herausforderungen moderner Brandbekämpfung vor.

„Uns ist als Laien viel zu wenig bewusst, dass sich die Herausforderungen an eine moderne Feuerwehr im Laufe der Zeit gewandelt haben“, stellt Andreas Litzke vom Vorstand der Grünen fest. „Ein Wohnungsbrand z.B. ist heute, wie wir beeindruckend sehen konnten, auf Grund der Materialien viel gefährlicher als früher. Darauf muss die Feuerwehr reagieren, auch in ihrer Ausrüstung zur Brandbekämpfung und für die Sicherheit ihrer Leute. Das erklärt die ständig steigenden Kosten in der Anschaffung. Aber unser aller Sicherheit sollte das Wert sein“, so Litzke weiter. Horst Gerke, Ortsrat der Grünen in Klein Heidorn und Organisator des Besuches, stellte abschließend fest: „Wir waren froh zu hören, dass die Freiwillige Feuerwehr in Klein Heidorn noch immer eine gut funktionierende Einrichtung ist, die vor Ort fest verwurzelt ist und auf die sich die Bürger verlassen können. Dass dies so bleibt, ist Aufgabe der Politik, die sich in den nächsten Jahren immer wieder mit der Frage von neuen Feuerwehrgebäuden und Fahrzeugen, aber auch mit der Organisation der Freiwilligen Feuerwehr für ganz Wunstorf befassen muss. Dabei sollten wir als Kommunalpolitiker unbedingt den Rat unserer vielen ehrenamtlichen Retter einholen. Sie wissen am besten, was richtig und was nötig ist. Brandbekämpfung und die Rettung von Menschenleben dürfen nicht nur als Kostenfaktor betrachtet werden.“

Foto: Hans-Heiner Giebel

Die StrABS kommt weg!

Wir haben uns mit unseren Gruppenpartnern geeinigt und die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung beschlossen.

Dazu sagt Anne Dalig, Fraktionsvorsitzende:
„Wir freuen uns, dass wir in unserer Gruppe zu einer einvernehmlichen Lösung gekommen sind.

Auch wenn es den Betroffenen scheinbar ein wenig zu lange gedauert hat, wollten wir doch keine übereilten Beschlüsse fassen. Sondern die Abschaffung nur mit einer tragbaren Gegenfinanzierung als Antrag in den Rat einbringen.

Dieses ist nun mit diesem Antrag gelungen, denn wir haben schließlich auch die Verantwortung für einen ausgeglichenen Haushalt unserer Stadt Sorge zu tragen und eine höhere Neuverschuldung zu vermeiden.“

Durch die Aufhebung der StrABS zum 01.01.2020 ergeben sich zukünftig Einnahmeverluste. Diese werden durch eine entsprechende Erhöhung der Parkgebühren kompensiert, welche von Kraftfahrzeugfahrerinnen und -fahrern aufgebracht werden.
Zugleich wird durch diese Erhöhung der Parkgebühren ein notwendiger Schritt in Richtung der Parkraumbewirtschaftung getan.
Sie wird ein erster Baustein im Rahmen eines Mobilitätskonzeptes sein, das die Zielsetzungen einer nachhaltigen Stadtentwicklung durch verkehrs- und autoreduzierte Zentren und einer Verbesserung des Fuß und Radverkehrs sowie des öffentlichen Nahverkehrs verfolgt.