- Grüne Wunstorf starten mit hoch motivierten Team in den Wahlkampf
Am 30. Mai haben die Grünen ihre Kandidierenden für die Kommunalwahl am 13. September 2026 gewählt.
Der Anspruch war für alle Ortsräte Kandidierende aufzustellen, um den Wählenden eine Möglichkeit zu geben, aktiven Klimaschutz zu wählen. Für Idensen ist das nicht gelungen, da unsere Kandidatin aus der letzten Wahlperiode umgezogen ist. In den anderen Ortsräten haben wir einen oder mehrere Kandidierende.
Anne Dalig: „Gern hätten wir unseren persönlichen Anspruch, jeden ungeraden Platz mit einer Frau zu besetzen, erfüllt. Das ist uns leider nicht gelungen. Es war diesmal schwierig, Kandidatinnen für die Listen zu gewinnen.
Frauen sind in ihrer beruflichen Tätigkeit stark eingebunden. Dazu kommt die Care-Arbeit, die meistens auf ihren Schultern lastet. Haushalt, Kinder und zum Teil pflegebedürftige Eltern sind in unserer Gesellschaft immer noch überwiegend den Frauen zugeordnet. Dann ein kommunales Mandat anzustreben, erscheint vielen Frauen nicht mehr möglich.
Dennoch haben wir ein motiviertes Team mit Kandidierenden zusammenstellen können, um im Wahlkampf aktiv für unsere Ziele zu kämpfen.“
Jan-Philipp Ramm: „Wir wollen eine Veränderung in der politischen Landschaft in Wunstorf. Aus diesem Grund werden wir Martin Pavel in seiner Kandidatur als Bürgermeister unterstützen. Explizite Wahlaussagen, wie es nach dem 13. September weitergeht, werden wir im Wahlkampf nicht treffen.
Wir kämpfen für die Umsetzung unserer Forderungen, zu denen die Förderung von bezahlbarem Wohnraum und die Transformation hin zu einem klimafreundlichen Verkehr für alle gehören.
Kommen Sie uns an unseren Wahlständen besuchen. Lernen Sie uns kennen, sprechen Sie uns an und diskutieren Sie mit uns. Wir freuen uns auf interessante Begegnungen mit Ihnen.“
Eine weitere Wahl stand nach der Listenaufstellung auf der Tagesordnung.
Vorstandssprecher neu gewählt
Nachdem Reinhard Hüttermann kommissarisch im Amt war, gibt es jetzt einen Nachfolger als Vorstandssprecher. Jan-Philipp Ramm, vormals Beisitzer im Vorstand und mit der Arbeit des Sprechers vertraut, wurde zum neuen Sprecher gewählt.
Für den dadurch freigewordenen Posten des Beisitzers kandidierte Frank Dollmann und wurde von den Parteimitgliedern bestätigt. Damit haben wir wieder einen vollständigen Vorstand.
- Calisthenics Park wie man eine gute Idee verschleppt

Anne Dalig, Vorstandssprecherin Grüne Wunstorf
Es bedarf sehr viel Geduld, Änderungen herbeizuführen und alle BewohnerInnen unserer Stadt zu berücksichtigen. Die Grünen freuen sich, dass unsere Idee endlich in die Umsetzung geht und wünschen den Jugendlichen viel Spaß beim Nutzen des Platzes. Auch wenn die Fertigstellung sicher noch einige Zeit dauert.Seit mehr als 5 Jahren möchten die Wunstorfer Jugendlichen einen Platz, um sich in ihrer Freizeit sportlich zu betätigen
Also wurde vom Jugendparlament ein Antrag gestellt. Dieser wurde in der Ratssitzung mehrheitlich abgelehnt. Die Begründung: Es wird ja ein Mountainbike gebaut und außerdem fehle ein genauer Plan mit Kostenberechnung.
Die Grünen haben von Anfang an die Idee eines Calisthenics Park unterstützt und wollten im Haushaltsplan 2024 für die Planung 80.000 Euro bereitstellen….das wurde von der Groko abgelehnt.
Der Wunsch der Jugendlichen blieb und der Antrag der Grünen wurde zum Haushaltsplan 2025 erneut gestellt und erneut von der Groko abgelehnt. Dazu die Frage, wie oft wir denn diesen Antrag noch stellen wollten. Nun ja, wir stellen ihn solange, bis zugestimmt wird.
Dann die Überraschung. Der SPD fiel auf, dass sie ja 2021 im Wahlkampf versprochen hatten, etwas für unsere Jugendlichen zu tun.
Nun stand wieder ein Wahlkampf vor der Tür und da war der mehrfach abgelehnte Antrag der Grünen. Diesen könnte man doch einfach übernehmen und als eigenen Antrag vermarkten. Gedacht, getan, der Antrag findet Zustimmung, die Planung beginnt.
Nun folgt ein Rundgang durch die Gremien mit Vorschlägen für einen Platz. Zudem sollte die Ursprungsidee des Calisthenicspark zu einer Parcoursanlage erweitert werden. Dadurch erhöht sich die Summe auf 250.000 Euro. Schwierig, schwierig.
Durch Beantragung von Fördermitteln könnte es aber bei der zuerst angesetzten Bausumme bleiben.Nachdem die vorgeschlagenen Plätze aus den unterschiedlichsten Gründen nicht gut geeignet erschienen, wurde dennoch im Ortsrat Wunstorf ein eingeschränktes Ok zur Vorlage ausgesprochen.
Im Gespräch mit Herrn Wollny und den Jugendlichen wurde ein Platz gefunden, dieser wurde im Bauausschuss bestätigt. Nun könnte der Antrag auf Förderung gestellt werden.
Wenn da nicht der Ortsbürgermeister von Wunstorf auf seinem Recht bestehen würde, dass der Ortsrat dem neuen Platz ja auch noch zustimmen müsste. Eine grundsätzliche Zustimmung gab es ja schon, aber eben nicht für diesen Platz.
Rolle rückwärts, Vorlage zurück in den Ortsrat, die Zustimmung abholen.
Nach einer erneuten Verfahrensdiskussion wurde dem neu gefundenen Platz im Ortsrat am 03. Juni 2026 zugestimmt.
Unabhängig davon wurde von der Verwaltung bereits der Förderantrag gestellt. Die Planung kann beginnen.
- Klima statt Krise

Christian Meyer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz
Auch die AfD als autoritäre Partei spricht im Landtag Niedersachsen in aktueller Stunde und unterstützt von Trump, Nius, Welt und Bild von der vermeintlichen absage des Klimawandels
zur Wissenschaftsfeindlichkeit der AfD und wie fossile Propaganda die sozialen Medien flutet gibt es einen sehr guten Artikel im Spiegel
Und bei Tagesschau
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/ipcc-klimaszenario-100.html
- Ortsbildprägende Bäume unter Schutz stellen
Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN stellt den Antrag
Ortsbildprägende Bäume unter Schutz stellen
Um die Folgen des Klimawandels abzumildern sind Maßnahmen erforderlich. Dazu gehört ein aktiver Schutz alter, gesunder Bäume, um deren Fällung aus unterschiedlichen Gründen zu verhindern.
Der Mensch braucht sie und die Bäume brauchen den Schutz der Menschen. Nicht jeder Baum aber zunehmend mehr Bäume, vor allem alte Bäume benötigen Schutz vor Verstümmelungen oder Fällungen, da sie besonders wertvoll für das Klima sind.
Großbäume verschönern jedes Stadtbild und üben eine positive psychologische Wirkung auf uns Menschen aus. Sie sind nicht zuletzt unersetzlicher Lebensraum für unsere Singvögel, die wir ja auch in der Stadt nicht missen wollen.
- Online Sitzungen ermöglichen
Der Rat der Stadt Wunstorf möge beschließen die Verwaltung zu beauftragen, die Voraussetzungen für die Durchführung von Hybridsitzungen für den Stadtrat sowie alle Ausschüsse zu schaffen.
- Nachhaltigkeit statt Stillstand
Die Landtagsabgeordnete der Grünen Djenabou Diallo Hartmann macht sich gern selbst ein Bild vor Ort. Diesmal hat sie gemeinsam mit dem Wunstorfer Vorstand der Grünen und Martin Pavel, Bürgermeisterkandidat der CDU, das Unternehmen PV Green besucht.
2021 gründete Cord Kappe zusammen mit einigen jungen Geschäftspartnern das Unternehmen PV Green in Sachsenhagen, das Photovoltaik-Anlagen vertreibt, installiert und in Betrieb nimmt. Alles aus einer Hand. Sein Motto: „Es ist Zeit, die Energiewende anzupacken. Ökonomisch und ökologisch kann es nur eine Antwort geben: Energie sollte dort produziert werden, wo sie verbraucht wird – dezentral vor Ort!“ Heute arbeitet er bundesweit gemeinsam mit ca. 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an der Energiewende.
Die Gruppe konnte sich vor Ort ein Bild machen, welch rasante Entwicklung das Unternehmen in den vergangenen 5 Jahren genommen hat. „Einmal mehr ein Beweis dafür, dass Ökologie auch ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor ist und Arbeitsplätze schafft“, sagt Djena Diallo Hartmann.
Mittlerweile hat das Unternehmen expandiert und bietet zusammen mit 20 PV-Green-Franchise Unternehmen und weiteren neu gegründeten Partnerfirmen auch Wallboxen für E-Autos, Wärmepumpen und Windkraft an.
„Auf den städtischen Gebäuden in Wunstorf sind leider immer noch keine Photovoltaik-Anlagen installiert,“ beklagen Anne Dalig, Vorstandssprecherin der Wunstorfer Grünen, und Martin Pavel, CDU, gemeinsam. „Die Anlagen würden sich im Schnitt in 4 Jahren amortisieren. Pläne liegen seit langem auf dem Tisch, nur werden sie leider von den Verantwortlichen in Rat und Stadtverwaltung nicht vorangetrieben. Und dass, obwohl der Gesetzgeber die Kommunen verpflichtet, die kommunale Wärme- und Energieversorgung bis 2045 auf erneuerbare Energien umzustellen.“
Grüne und CDU sind sich einig, dass sie das gemeinsam angehen werden, wenn sich die Mehrheiten im Rat nach der Kommunalwahl zu ihren Gunsten ändern sollten.
Der Besuch bei PV Green wurden von allen Teilnehmenden als sehr informativ bewertet und es wird angestrebt, den Niedersächsischen Umweltminister Christian Meyer, Bündnis 90/Die Grünen, in ein Folgegespräch einzubinden. Dabei soll es insbesondere darum gehen, welche gesetzlichen Rahmenbedingungen aus Sicht der Akteure aus der Praxis vor Ort notwendig wären, um mehr Tempo auf die Energiewende zu bringen.
- Danke, dass du Fahrrad fährst
Karte mit den Forderungen bitte runterladen und an die Stadt Wunstorf schicken
Karte mit den Forderungen:
- Text: Ich fordere eine zukunftsfähigen Ausbau des Radwegenetzes.
Optional ankreuzbar (checkbox)- Breite, geschützte und gut beleuchtete Wege
- Radschnellverbindungen für schnellfahrende E-Bikes und Lastenräder
- sichere Kreuzungen
- und perfekte Verzahnung mit dem ÖPV
Konkrete Forderungen an den Bürgermeister und die Ratsfraktionen:
- gerechtere Verteilung der Verkehrsflächen zugunsten des Fuß- und Radverkehrs
- zeitnaher Ausbau von Radvorangrouten (z. B. Leuchtturmroute)
- Bereitstellung eines jährlichen Budgets von 750.000 € für Wartung und Neubau von Radwegen
- Deine Wünsche/Ideen:
Wenn du keine Karte verschicken möchtest, dann schicke deine Forderungen an die folgende Email-Adresse: stadt@wunstorf.de
- Text: Ich fordere eine zukunftsfähigen Ausbau des Radwegenetzes.
- Artenvielfalt schützen heißt Zukunft sichern
In Niedersachsen gehen die Lebensräume vieler Tier und Pflanzenarten immer weiter verloren oder sind voneinander getrennt durch Straßen, Siedlungen oder intensive Nutzung. Für viele Arten wird es dadurch immer schwieriger zu überleben und sich auszubreiten.
Genau hier setzen wir an
Mit der rot grünen Mehrheit im Landtag haben wir beschlossen, den Ausbau und die bessere Vernetzung von Biotopen konsequent voranzubringen. Denn der Verlust der biologischen Vielfalt ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit.
Unser Ziel ist klar:
Lebensräume müssen wieder miteinander verbunden werden damit Tiere und Pflanzen stabile Lebensräume finden können. Das schaffen wir durch Hecken, Gewässerrandstreifen, Waldränder oder artenreiche Wiesen und auch durch kleinere Rückzugsorte die als Verbindung zwischen größeren Flächen dienen

Ein wichtiger Schritt ist dabei die Umsetzung des Niedersächsischen Weges. 15 Prozent der Landesfläche sollen für den Biotopverbund gesichert werden. Dieses Ziel haben wir noch nicht erreicht deshalb machen wir jetzt Tempo.
Wir stärken den Biotopverbund landesweit, unterstützen Kommunen und Akteur*innen vor Ort und sichern geeignete Flächen langfristig. Gleichzeitig helfen Förderangebote und Beratung dabei, konkrete Projekte umzusetzen
Der Schutz der Artenvielfalt gelingt nur gemeinsam. Jede vernetzte Fläche zählt damit wir unsere natürlichen Lebensgrundlagen erhalten auch hier bei uns vor Ort - Klimaschutz trifft Segelsport – und der SVG setzt Maßstäbe!

„Ein herausragendes Beispiel für klimafreundliches Engagement“
Christian Meyer, Minister für Umwelt, Energie und KlimaschutzWenn niedersächsische Sportvereine noch mehr Energie sparen und auf Erneuerbare Energien umsteigen, können sie nicht nur ihre Kosten senken, sie tun auch aktiv etwas für den Klimaschutz. Darum hat sich das Land Niedersachsen mit einer Million Euro an dem Projekt „Verein(t) klimaneutral- Auf dem Weg zu einem CO2-neutralen Sport“ des Landessportbundes (LSB) beteiligt.
„Ich freue mich sehr zu hören, dass sich Vereine auf den klimaneutralen Weg machen“, so Niedersachsens Klimaschutzminister Christian Meyer. „Denn mit ihrem Engagement tragen die Sportvereine zu den Klimazielen bei, modernisieren ihre Gebäude und senken ihre Energiekosten erheblich – was am Ende auch dem Vereinssport zu Gute kommt.“
Als Leuchtturm des Projekts hat sich unter anderem der Segler-Verein Großenheidorn hervorgetan: Neben einer PV-Anlage wurde ein Gebäude nach aktuellen energiesparenden Standards modernisiert.
„Der Segler-Verein Großenheidorn zeigt beispielhaft, wie Klimaschutz im organisierten Sport gelingen kann“, so der LSB-Vorstandsvorsitzende Reinhard Rawe.
Damit ist der Segler-Verein Großenheidorn Vorbild für viele andere Vereine in Niedersachsen.“ Für sein Engagement bekommt der Verein daher ein Zertifikat und ein Schild „Klimafreundliche Sportanlage“ – überreicht von Energieminister Meyer und LSB-Vorstandsvorsitzenden Rawe. Beide informieren Sie außerdem über den aktuellen Stand des Kooperationsprojektes von Land und LSB. - Pressemitteilung zur Entwurfsplanung des ehemaligen Vion Geländes
Nach jahrelangen Unstimmigkeiten zwischen dem Eigentümer des VION-Geländes und der
Verwaltungsspitze und daraus resultierenden jahrelangen Stillstand scheint es jetzt
Fortschritte bei der Überplanung des VION-Geländes zugeben . Darüber freuen wir Grünen
uns sehr. Bedeutet es doch endlich den lange versprochenen Wohnungsbau anlaufen zu lassen
und damit Hoffnung auf bezahlbare Wohnungen für Wunstorf.
Wir erlauben uns aber die Frage: Warum wurden mit mehrjähriger Verzögerung erst jetzt alle
Hürden aus dem Weg geräumt, die immer wieder von der Verwaltungsspitze als
Hindernisgrund für eine Bebauung vorgetragen wurden. Die verschenkte Zeit wird dem
Projekt in Anbetracht der zurückliegenden Preissteigerungen teuer zu stehen kommen.
Der jetzt vorgelegte Entwurf nimmt Abstand von dem ursprünglichen hohen Schallschutzwall
und ermöglicht dadurch eine dichtere Wohnbebauung.
Als positiv sehen wir zudem die Planung der Aufenthaltsqualität, die durch ein Cafe und
Freiflächen für alle nutzbar gemacht wird. Auch eine Vermietung an Arztpraxen und kleinere
Büros erscheint sinnvoll.
Auch begrüßen wir aüsdrücklich, dass das Quartier fossilfrei und Autoarm geplant wird und
das ehemalige Kellergeschoss zu einer Tiefgarage umfunktioniert werden soll. Das erhöht
zusätzlich die zuvor angesprochene Aufenthaltsqualität.
Was wir aber auch erwarten ist, dass bei der Planung dem von der Verwaltung festgestellten
Handlüngsbedarf, also den Bau von bezahlbaren und sozialem Wohnüngsbau, sozial
durchmischtes Wohnen ünd Kleinwohnungen für Singles und Senior*innen, Rechnung
getragen wird.
Die Nutzung der Umwandlung einer Industriebrache in ein Wohnquartier sorgt dafür, dass
keine neuen Flächen versiegelt werden und hat dadurch einen ökologischen
Nachhaltigkeitswert..
BÜNDNIS90/DIEGRÜNEN im Stadtrat, A. Dalig, Küsterstr. 4, 31515 Wunstorf



