- Die Grünen nominieren Kandidat*innen für die Regionsversammlung
Die Grünen in Wunstorf und Neustadt haben ihre Kandidat*innen für die Wahl zur Regionsversammlung am 13. September 2026 nominiert. Die stellvertretende Regionspräsidentin Ute Lamla wurde als Spitzenkandidatin auf Platz 1 bestätigt. Auf Platz 2 kandidierte Uwe Sternbeck und bekam die Zustimmung der Anwesenden. In der gemeinsamen Sitzung der Ortsverbände zeigten weitere Kandidat*innen aus Wunstorf und Neustadt Interesse. Dadurch konnte eine engagierte Liste mit 11 Kandidierenden erstellt werden.
Die Regionsabgeordnete Ute Lamla will ihre Kompetenz weiter für Klimaneutralität in der Region bis 2035 sowie den Umwelt- und Naturschutz einsetzen. Aus ihrer Sicht sind der Zusammenhalt der Gesellschaft und der Erhalt einer lebendigen Demokratie weitere große Herausforderungen. Für den langjährigen ehemaligen Neustädter Bürgermeister, Uwe Sternbeck ist es wichtig, dass Bus und Bahn in Wunstorf und Neustadt besonders auf den Dörfern bedarfsgerechter und effizienter werden.
Die beiden Grünen Ortsverbände freuen sich eine engagierte Liste von Kandidierenden, die durch erfahrene Menschen angeführt wird und zur Wahl der Regionsversammlung mit innovativen Kräften antrete, sagten die Ortsverbandssprecher Reinhard Hüttermann (Wunstorf) und Charly Schatz-Wanek (Neustadt). Mit Lust und Elan werden die Grünen in den Wahlkampf ziehen.
Für weitere Informationen stehen Ihnen zur Verfügung:
Reinhard Hüttermann, reinhard.huettermann@gruene-wunstorf.com
Charly Schatz-Wanek, Charly.Schatz-Wanek@gruene-nrue.de
- Pressemitteilung zur Innenstadt, Antwort auf Aussagen der SPD

Trügerische Einigkeit
„Die so suggerierte Einigkeit bildet die tatsächlichen Diskussionen und Differenzen im Verwaltungsausschuss nicht ab.“,Mit Verwunderung nehmen Bündnis 90/Die Grünen Wunstorf zur Kenntnis, dass die SPD unmittelbar nach dem nicht öffentlichen und vertraulichen Verwaltungsausschuss eine öffentliche Mitteilung zur Beschlusslage über die Initiierung eines Arbeitskreises veröffentlicht hat – noch bevor die Verwaltung eine abgestimmte Presseinformation vorgelegt hat.
„Die so suggerierte Einigkeit bildet die tatsächlichen Diskussionen und Differenzen im Verwaltungsausschuss nicht ab.“, sagt Marvin Nowak, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Stadtrat.
Zwar wurde die Initiierung eines Arbeitskreises einstimmig beschlossen, diesem Beschluss gingen jedoch intensive Verhandlungen voraus.
So wurde die von uns Grünen eingebrachte Formulierung, wonach die Planung auch bei grundsätzlichen Fragestellungen im Einvernehmen verändert werden können soll, deutlich aufgeweicht.
„Die Kompromissformulierung können wir mitgehen – sie bleibt jedoch hinter unserem ursprünglichen Anspruch zurück.“, so Nowak und Hüttermann.Nicht gefolgt wurde unserer Argumentation, dass bereits die Initiierung des Arbeitskreises den Grundstein für das gesamte weitere Verfahren legt und damit maßgeblich Einfluss auf die Qualität und Tiefe der Partizipation nimmt. Aus diesem Grund haben wir Grünen dafür plädiert, den Beschluss im Rat zu fassen – als öffentlich tagendem Gremium –, um auch der Öffentlichkeit zu ermöglichen, die Debatte zu verfolgen. Diese Auffassung wurde von Bürgermeister Piellusch zurückgewiesen. Einen Antrag auf Verweis des Beschlusses in den Rat lehnten SPD und CDU ab.
Ebenfalls zurückgestellt wurde unser Antrag, der Bürgerinitiative einen festen Platz im Arbeitskreis einzuräumen. GroKo und Bürgermeister begründeten dies unter anderem mit angeblich unklaren Vertretungsstrukturen der Initiative. Gesprächsangebote seien abgelehnt worden. „Diese Darstellung können wir nicht bestätigen: Noch am selben Tag haben wir einen konstruktiven Austausch mit mehreren Mitgliedern der Bürgerinitiative geführt.“, sagt Grünen Vorstand Reinhard Hüttermann.
Darüber hinaus wurde unser Anliegen zurückgewiesen, im Arbeitskreis und im Sanierungsbeirat nicht ausschließlich Mandatsträger*innen zu besetzen. Gerade als kleinere Fraktion sind wir darauf angewiesen, die Vielzahl ehrenamtlicher Termine auf mehrere Schultern zu verteilen. Die Verantwortung, die Brücke in Fraktion und Partei zu schlagen, liegt bei uns. CDU und insbesondere SPD zeigten sich hier lediglich bereit, den Kreis auf Ortsratsmitglieder oder Bürgervertreter*innen auszuweiten.
Die Einigkeit, die durch einen einstimmigen Beschluss suggeriert wird, bildet aus unserer Sicht nicht die tatsächliche Diskussion und die unterschiedlichen Positionen im Verwaltungsausschuss ab.
Bündnis 90/Die Grünen Wunstorf
Reinhard Hüttermann für den Vorstand
Marvin Nowak für die Fraktion - Infos zur Innenstadtsanierung
Die Sanierung unserer Innenstadt beschäftigt derzeit unsere Stadtgesellschaft. Unterschiedliche Meinungen prägen die Debatte.
Gegner*innen: Die Innenstadt ist perfekt, wie sie ist. Es soll mit Augenmaß” saniert/renoviert werden, möglichst wenig Veränderung. Jahrelange Bauarbeiten gefährden die Existenz der Gewerbetreibenden. Der Kirchenvorplatz wurde gerade erst vor 10 Jahren mit erheblichem fianziellen Aufwand umgestaltet.
Befürworter*innen: Die Leitungen in der Fußgängerzone sind marode.Das Erscheinungsbild ist nicht mehr zeitgemäß und die Begehbarkeit eingeschränkt.Dann doch alles gleich richtig machen und nicht ein zweites Mal anfangen. Die Innenstadt soll attraktiver, sicherer und klimagerechter werden sowie mehr Barrierefreiheit aufweisen.
Wie ist nun der Stand?
- Die Sanierung der Innenstadt wurde 2025 mit großer Mehrheit beschlossen. Davor gab es während der Coronazeit eine Online-Bürgerbefragung.
- Es erfolgte eine Ausschreibung an Landschaftsarchitekturbüros mit Vorgaben, wie die Innenstadt sich verändern soll.
- Nach Abgabeschluss wurden Beteiligte wie Ratsmitglieder, Werbegemeinschaft, Stadtkirche, Heimatverein, zur Vorstellung und Abstimmung über die Ideen eingeladen. Bei dieser nichtöffentlichen Veranstaltung wurden aus 11 Entwürfen 3 Entwürfe als Beste nominiert.
- Diese Entwürfe wurden der Öffentlichkeit 2 Wochen im Rathaus gezeigt, dazu gab es eine Veranstaltung zur Vorstellung.
Wie geht es jetzt weiter?
- Die Verwaltung hat auf Verlangen der Ratsmitglieder eine Vorlage für einen Arbeitskreis und einen Sanierungsbeirat erstellt.
- Es wird ein Arbeitskreis gegründet, der die Sanierung der Fußgängerzone beratend begleiten soll. Dieser tagt nicht öffentlich, damit die von der Maßnahme betroffenen Personen frei ihre Meinung sagen können.
- Zusätzlich gibt es einen Sanierungsbeirat, der öffentlich tagen und die Arbeiten an dem gesamten Sanierungsgebiet während der ganzen Umbauphase begleiten soll.
Was wollen die Grünen?
- Wir halten die Sanierung der Infrastruktur in der Fußgängerzone für unumänglich.
- Im Arbeitskreis wollen wir die Teilnahme einer Vertreter*in der BI Wunstorf.
- Im Sanierungsbeirat wollen wir die ständige Teilnahme der Klimaschutzmanagerin
- Die Entscheidung über das weitere Vorgehen muss durch einen Ratsbeschluss gestützt werden und nicht nur im nichtöffentlichen Verwaltungsausschuss beschlossen werden.
Unserem Antrag wurde im nichtöffentlichen Verwaltungsausschuss nicht zugestimmt. Es wurde ein Kompromissvorschlag der Verwaltung beschlossen.
Weitere Infos findet ihr unter
- Stellungnahme der Stadt Wunstorf
https://www.wunstorf.de/portal/seiten/faq-zur-innenstadtsanierung-922001649-20550.html
2. Stellungnahme der BI Wunstorf
- Änderungsantrag zur Vorlage 61. 2026/0002 Antrag zur Innenstadtsanierung
- Antrag Förderung der Ehrenamtskarte
Unser Antrag wurde in den ersten beiden Punkten bestätigt. Eine zusätzliche Ehrung im Rahmen einer Veranstaltung wird aber nicht bestätigt.
- Grüne Veranstaltung zur Energiewende mit Sven Giegold

Sven Giegold ist Stellvertretender Bundesvorsitzender Der Grünen
Energiewende: Umsetzen statt abwürgen!Die Grünen in Wunstorf laden ein zu einem politischen Abend mit dem Fokus Energiewende.
Wann: am 10.02.2026
Wo: 18 Uhr, im Küsters in Wunstorf.Die Dynamik der Energiewende steht auf dem Spiel. Endlich boomen Solar, Windenergie und Speicher, doch die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche plant ein Bremsmanöver. Energiewende: Umsetzen statt abwürgen! – das ist die Antwort der Grünen und so lautet das Thema des geplanten Vortrages des stellvertretenden Parteivorsitzenden Sven Giegold.
Anschließend möchte er mit dem Publikum diskutieren und über lokale Herausforderungen sprechen.Hierzu laden die Wunstorfer Grünen auch Akteure aus Unternehmen, der Verwaltung und der Zivilgesellschaft ein.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für eine bessere Planung des Abends begrüßen wir jedoch eine E-Mail mit einem Teilnahmewunsch an info@gruene-wunstorf.com. Bei der Veranstaltung werden Fotos gemacht. - Grüne wünschen mehr Information
Offener Brief zur Bahnhofssanierung

Wir begrüßen ausdrücklich die anstehende Sanierung und Modernisierung unseres Bahnhofs.
Wir möchten einen Bahnhof, an dem man sich gerne aufhält, der
kundenfreundlich gestaltet, sauber und sicher ist und einen einfachen Zugang zur umweltfreundlichen Mobilität bietet. - Wunstorf Elements
Die Stadtverwaltung plant gemeinsam mit den Bäderbetrieben einen Umbau von Wunstorf Elements. Wir befinden uns derzeit noch in der Meinungsfindung.
- Haushaltsanträge 2025
Auch in diesem Jahr haben wir Anträge zum Haushalt gestellt.
Und auch in diesem Jahr wird durch die ablehnende Haltung der Groko deutlich, wie wichtig für sie Klimaschutz und die Zusammenarbeit mit den Wunstorfer BürgerInnen ist.
Erfreulich aber, der Antrag zur Unterstützung der Ehrenamtskarte wird von der Werbegemeinschaft unterstützt und stößt auch im Stadtrat nicht auf sofortige Ablehnung. - D-Ticket Azubi NDS kommt!

Landtagsabgeordnete Djenabou Diallo Hartmann:
Einführung des ‚D-Ticket Azubi‘ – deutliche Entlastung für junge Menschen und Schub für regionale WirtschaftNiedersachsen führt zum 1. Januar 2026 das „D-Ticket Azubi“ ein und schafft damit ein neues, deutlich vergünstigtes Mobilitätsangebot für Auszubildende und Freiwilligendienstleistende. Das Land ermöglicht jungen Menschen dadurch eine bundesweite Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs zu stark reduzierten Preisen. Je nach Modell sinkt der monatliche Preis für das reguläre Deutschlandticket um bis zu 50 Prozent auf 31,50 Euro.
Djenabou Diallo Hartmann aus der Region Hannover stellt klar: „Mit dem ‚D-Ticket Azubi‘ machen wir endlich Schluss damit, dass Mobilität vom Geldbeutel der Eltern abhängt. Das Ticket ermöglicht jungen Menschen im ganzen Land selbstbestimmte, bezahlbare und klimafreundliche Mobilität. Das ist ein zentraler Baustein für mehr soziale Gerechtigkeit.“
Die beiden Ticketvarianten sehen entweder einen 20-prozentigen Landeszuschuss vor, der den Ticketpreis auf 50,40 Euro senkt, oder – bei einem zusätzlichen Arbeitgeberzuschuss von mindestens 25 Prozent – eine Gesamtreduzierung auf 31,50 Euro, was der Hälfte der eigentlichen Kosten entspricht. Das sei ein wichtiger, erster Schritt auf dem Weg, dass alle jungen Menschen in Niedersachsen von solch einem Ticket profitieren können: „Die finanziellen Mittel des Landes sind allerdings begrenzt, und mit der hälftigen Finanzierung des Deutschlandtickets ist bereits ein großer Teil der Mittel gebunden“, erklärt MdL Diallo Hartmann die Haushaltslage. „Aber wir bleiben dran. Unser Ziel ist ein landesweites 29-Euro-Ticket für alle jungen Menschen.“
MdL Diallo Hartmann weiter: „Auch für die Betriebe in der Region Hannover ist die Einführung des Tickets ein wichtiges Signal. Es stärkt die Attraktivität der beruflichen Ausbildung in Stadt und Land und unterstützt so ganz konkret die Fachkräftesicherung – insbesondere in einem Flächenland wie Niedersachsen.“




