Nachrichten

  • Warum haben wir der Planung zur Innenstadt zugestimmt?

    Die Entscheidung im Rat zur Planung der Innenstadt hat viele Fragen ausgelöst – und auch Kritik. Das verstehen wir. Deshalb ist uns wichtig, unsere Beweggründe transparent zu machen.

    Zunächst: Beschlossen wurde keine Umsetzung, sondern die Beauftragung einer Planung. Erst diese Planung kann verlässliche Antworten auf zentrale Fragen liefern – etwa zu Kosten, Bauabschnitten, Zeitplan oder Gestaltung.

    Ein entscheidender Hintergrund ist die notwendige Sanierung der Schmutzwasserkanalisation. An mehreren Stellen der Innenstadt muss der Boden ohnehin geöffnet werden. Wenn solche Eingriffe anstehen, ist es aus unserer Sicht sinnvoll, Maßnahmen koordiniert zu planen, statt die Innenstadt mehrfach nacheinander aufzureißen.

    Gleichzeitig eröffnet die integrierte Planung die Chance, Fördermittel aus dem ISEK-Programm in zweistelliger Millionenhöhe zu nutzen. Diese Mittel können helfen, den städtischen Haushalt deutlich zu entlasten.

    Uns war wichtig, das Verfahren nicht einfach laufen zu lassen, sondern substanziell zu verbessern. Deshalb haben wir Änderungsanträge eingebracht, die Teil des Beschlusses geworden sind:

    eine strukturierte Beteiligungsphase („Phase 0“) vor Beginn der Planung sowie klare Projektsteuerung und Kostenkontrolle.

    Die Planung beginnt jetzt erst.

    Und wir bleiben weiterhin im Gespräch – mit Bürger*innen, Initiativen, Handel und allen, die sich für die Zukunft unserer Innenstadt interessieren.

    Denn gute Entscheidungen entstehen im Dialog und auf Basis von Fakten.

    #Wunstorf#Innenstadt#Kommunalpolitik#Transparenz#Beteiligung GrüneWunstorf ISEK Stadtentwicklun

  • Baumpatenschaft

    Baumpaten gesucht zu melden unter info@gruene-wunstorf.com

  • AK Soziales besucht Wunstorfer Verein „Frauen für Frauen“

    Der AK Soziales von Bündnis 90/Die Grünen Wunstorf hat kürzlich den Verein „Frauen für Frauen“ besucht.

    Von Beratungsangeboten und Stilltreffs bis hin zum zentralen Anliegen, Schutzwohnungen für Frauen in schwierigen Lebenssituationen zu schaffen: Die Arbeit des Vereins ist unverzichtbar und verdient noch viel mehr Aufmerksamkeit in unserer Öffentlichkeit.

    Vielen Dank für das offene und informative Gespräch!

    Verstärkung gesucht: Der Verein sucht derzeit dringend eine Kassiererin im Ehrenamt. Wer Interesse hat, sich finanziell/organisatorisch einzubringen und diese wichtige Arbeit zu unterstützen, kann sich direkt bei „Frauen für Frauen“ melden.

    https://www.fff-wunstorf.de

  • Kennst du das Sunflowerband?

    Nicht jede Behinderung oder chronische Erkrankung ist auf den ersten Blick erkennbar – aber Barrieren im Alltag sind es oft trotzdem.

    Genau hier setzt die weltweite Initiative „Hidden Disabilities Sunflower“ an: Wer das grüne Schlüsselband, den Pin oder das Armband mit den gelben Sonnenblumen trägt, signalisiert ganz freiwillig und diskret: „Ich brauche möglicherweise etwas mehr Zeit, Unterstützung oder Verständnis.“

    Warum das Symbol so wichtig ist:

    Keine Erklärungspflicht: Träger*innen müssen keine Diagnosen offenlegen – das Symbol spricht für sich.

    Lösungsorientiert: Es regt Mitmenschen zu einer einfachen, wertschätzenden Haltung an: „Wie kann ich helfen?“

    Miteinander stärken: Ob im Supermarkt, im öffentlichen Nahverkehr oder im Amt – es sorgt für mehr Geduld und weniger Hektik im Alltag.

    Für uns als Grüne Wunstorf ist klar: Eine inklusive Gesellschaft barrierefrei zu gestalten bedeutet auch, Räume zu schaffen, in denen Rücksichtnahme und Empathie selbstverständlich sind.

    Kennst du die Sonnenblume bereits aus Wunstorf oder vom Reisen? Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass das Symbol noch bekannter wird!

    Mehr Infos zur Initiative und wo du Sonnenblumen-Produkte erhältst, findest du unter: hdsunflower.com

    #HiddenDisabilitiesSunflower#Sonnenblume#NichtSichtbareBehinderungen#InklusionWunstorf#Wunstorf GrüneWunstorf Barrierefreiheit Achtsamkeit Zusammenhalt

  • Unser Team für Wunstorf
  • Fragen der HAZ an die Parteien zur Wahl 2026

    Wahlfragen

    1. Was sind aus Ihrer Sicht die drei wichtigsten Themen für Wunstorf?
      Aus unserer Sicht gehören die Wohnungssituation und bezahlbares Wohnen, insbesondere
      für Familien, zu den wichtigsten Themen in Wunstorf.
      Hinzu kommt der Verkehr. Dabei fallen vor allem die Parkplatzsituation in Steinhude, der
      Ausbau des Radwegenetzes und die Steinhuder Meer-Bahn ins Auge.
      Weitere Schwerpunkte sind Klimaschutz, die Reduzierung von Klimagasen und die
      Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Dazu gehören vor allem Entsiegelung,
      Begrünung und die Pflanzung standortgerechter Bäume. Siehe dazu auch Frage 2.
    2. Werden Sie das Parkdeck am Nordwall realisieren?
      Ja, wenn dafür andere Parkflächen entsiegelt und umgenutzt werden und das Konzept
      ganzheitlich gedacht wird. Dazu gehören ausreichend E-Ladesäulen, Fahrradparkplätze,
      auch für große Lastenräder, sowie öffentliche Toiletten. Darauf wird auch in der
      Kooperationsvereinbarung mit der CDU Bezug genommen.
    3. Kann sich Wunstorf ein neues Freizeitbad für 38 Mio. Euro leisten?
      Nein, bei der aktuellen Kassenlage ist ein neues Freizeitbad in dieser Größenordnung nicht
      realisierbar. Wenn eine abgespeckte Variante möglich wäre, könnte dies eventuell eine
      Option sein.
    4. Welche Baugebiete werden konkret als nächstes ausgewiesen?
      Als nächste Baugebiete sollten Brändel in Blumenau und das Kettler-Gelände im Fokus
      stehen.
      Neue Baugebiete sollten nur eingerichtet werden, wenn ein schlüssiges Verkehrskonzept
      vorliegt und eine möglichst behutsame Versiegelung stattfindet. Regenwasser von
      Dachflächen ist vor Ort zu versickern. Dachflächen sollten möglichst vollständig mit
      Photovoltaik belegt oder als Gründächer realisiert werden.
    5. Wann wird die Badeinsel modernisiert?
      Aus finanzieller Sicht sehen wir momentan keine Möglichkeit für eine Modernisierung.
      Außerdem benötigen wir ein Konzept gegen Übertourismus. Dabei sollte auch bedacht
      werden, wie die Badeinsel für die Anwohnerinnen und Anwohner attraktiver gestaltet
      werden kann.
    6. Welche freiwilligen Leistungen sind verzichtbar?
      Es muss gespart werden. Da fallen einem schnell die sogenannten freiwilligen Leistungen
      ein. Das halten wir jedoch für den falschen Weg. Es gibt kaum noch freiwillige Leistungen.
      Wir brauchen weiterhin das Engagement der Menschen, die sich ehrenamtlich betätigen. Sie
      dürfen nicht zusätzlich durch die Kürzung ihrer Mittel belastet werden.
      Ohne dieses Engagement kann und wird der Zusammenhalt unserer Gesellschaft nicht
      funktionieren.
    7. Wie soll das neue Wunstorf Elements an den Verkehr angebunden werden?
      Die ehemalige Baustraße könnte wieder geöffnet werden. Auf dem vorgestellten
      Verkehrskonzept für die Barne möchten wir aufbauen. Die Barnestraße sollte nicht zur
      Anfahrt genutzt werden, da sie bereits jetzt überlastet ist.
    8. An welchen Stellen soll das Radwegenetz konkret ausgebaut werden?
      Wir möchten sowohl das innerstädtische Radwegenetz, zum Beispiel in der Südstraße, als
      auch die Verbindungen zwischen den Ortschaften und nach Dedensen zu komfortablen und
      sicheren Radschnellwegen ausbauen.
      Der Hotspot Hindenburgstraße sollte in Angriff genommen werden. Er ist auch Bestandteil
      der Leuchtturmroute. Außerdem geht es um die Anbindung des Wunstorfer Radwegenetzes
      an die im Bau befindliche Mittellandkanalroute.
    9. Wo gibt es Optionen auf weitere Gewerbeflächen?
      Zunächst sollten zusätzliche Flächenversiegelungen minimiert und Leerstände in den
      bestehenden Gebieten reduziert beziehungsweise nachverdichtet werden. In Wunstorfs
      Süden entsteht gerade ein neues Gewerbegebiet.
      Neue Gewerbegebiete sollen nur entstehen, wenn keine innerstädtischen Flächen zur
      Verfügung stehen, ein schlüssiges Verkehrskonzept vorliegt und eine möglichst behutsame
      Versiegelung stattfindet. Regenwasser von Dachflächen ist vor Ort zu versickern.
      Dachflächen sollten möglichst vollständig mit Photovoltaik belegt oder als Gründächer
      realisiert werden.
    10. Wie wollen Sie konkret Bürgerbeteiligung weiterentwickeln?
      Mit Blick auf den Digitalisierungsantrag sollte auch eine Zuschaltmöglichkeit für Bürgerinnen
      und Bürger zu Ratssitzungen ermöglicht werden. Außerdem braucht es mehr
      Bürgerinformationen und Befragungen zu anstehenden Projekten.
      Wir haben einen Antrag für ein Beschlussmanagement eingebracht, um ein für Bürgerinnen
      und Bürger nachvollziehbares Instrument zur Teilhabe an den Beschlüssen des Rates zu
      haben. Dies werden wir in der kommenden Wahlperiode weiterverfolgen
  • Grüne Wunstorf starten mit hoch motivierten Team in den Wahlkampf

    Am 30. Mai haben die Grünen ihre Kandidierenden für die Kommunalwahl am 13. September 2026 gewählt.

    Der Anspruch war für alle Ortsräte Kandidierende aufzustellen, um den Wählenden eine Möglichkeit zu geben, aktiven Klimaschutz zu wählen. Für Idensen ist das nicht gelungen, da unsere Kandidatin aus der letzten Wahlperiode umgezogen ist. In den anderen Ortsräten haben wir einen oder mehrere Kandidierende.

    Anne Dalig: „Gern hätten wir unseren persönlichen Anspruch, jeden ungeraden Platz mit einer Frau zu besetzen, erfüllt. Das ist uns leider nicht gelungen. Es war diesmal schwierig, Kandidatinnen für die Listen zu gewinnen.

    Frauen sind in ihrer beruflichen Tätigkeit stark eingebunden. Dazu kommt die Care-Arbeit, die meistens auf ihren Schultern lastet. Haushalt, Kinder und zum Teil pflegebedürftige Eltern sind in unserer Gesellschaft immer noch überwiegend den Frauen zugeordnet. Dann ein kommunales Mandat anzustreben, erscheint vielen Frauen nicht mehr möglich.

    Dennoch haben wir ein motiviertes Team mit Kandidierenden zusammenstellen können, um im Wahlkampf aktiv für unsere Ziele zu kämpfen.“

    Jan-Philipp Ramm: „Wir wollen eine Veränderung in der politischen Landschaft in Wunstorf. Aus diesem Grund werden wir Martin Pavel in seiner Kandidatur als Bürgermeister unterstützen. Explizite Wahlaussagen, wie es nach dem 13. September weitergeht, werden wir im Wahlkampf nicht treffen.

    Wir kämpfen für die Umsetzung unserer Forderungen, zu denen die Förderung von bezahlbarem Wohnraum und die Transformation hin zu einem klimafreundlichen Verkehr für alle gehören.

    Kommen Sie uns an unseren Wahlständen besuchen. Lernen Sie uns kennen, sprechen Sie uns an und diskutieren Sie mit uns. Wir freuen uns auf interessante Begegnungen mit Ihnen.“

    Eine weitere Wahl stand nach der Listenaufstellung auf der Tagesordnung.

    Vorstandssprecher neu gewählt

    Nachdem Reinhard Hüttermann kommissarisch im Amt war, gibt es jetzt einen Nachfolger als Vorstandssprecher. Jan-Philipp Ramm, vormals Beisitzer im Vorstand und mit der Arbeit des Sprechers vertraut, wurde zum neuen Sprecher gewählt.

    Für den dadurch freigewordenen Posten des Beisitzers kandidierte Frank Dollmann und wurde von den Parteimitgliedern bestätigt. Damit haben wir wieder einen vollständigen Vorstand.

  • Calisthenics Park wie man eine gute Idee verschleppt

    Anne Dalig, Vorstandssprecherin Grüne Wunstorf

    Es bedarf sehr viel Geduld, Änderungen herbeizuführen und alle BewohnerInnen unserer Stadt zu berücksichtigen.  Die Grünen freuen sich, dass unsere Idee endlich in die Umsetzung geht und wünschen den Jugendlichen viel Spaß beim Nutzen des Platzes. Auch wenn die Fertigstellung sicher noch einige Zeit dauert.

    Seit mehr als 5 Jahren möchten die Wunstorfer Jugendlichen einen Platz, um sich in ihrer Freizeit sportlich zu betätigen

    Also wurde vom Jugendparlament ein Antrag gestellt. Dieser wurde in der Ratssitzung mehrheitlich abgelehnt. Die Begründung:  Es wird ja ein Mountainbike gebaut und außerdem fehle ein genauer Plan mit Kostenberechnung.

    Die Grünen haben von Anfang an die Idee eines Calisthenics Park unterstützt und wollten im Haushaltsplan 2024 für die Planung 80.000 Euro bereitstellen….das wurde von der Groko abgelehnt.

    Der Wunsch der Jugendlichen blieb und der Antrag der Grünen wurde zum Haushaltsplan 2025 erneut gestellt und erneut von der Groko abgelehnt. Dazu die Frage, wie oft wir denn diesen Antrag noch stellen wollten. Nun ja, wir stellen ihn solange, bis zugestimmt wird.

    Dann die Überraschung. Der SPD fiel auf, dass sie ja 2021 im Wahlkampf versprochen hatten, etwas für unsere Jugendlichen zu tun.

    Nun stand wieder ein Wahlkampf vor der Tür und da war der mehrfach abgelehnte Antrag der Grünen. Diesen könnte man doch einfach übernehmen und als eigenen Antrag vermarkten. Gedacht, getan, der Antrag findet Zustimmung, die Planung beginnt.

    Nun folgt ein Rundgang durch die Gremien mit Vorschlägen für einen Platz. Zudem sollte die Ursprungsidee des  Calisthenicspark zu einer Parcoursanlage erweitert werden. Dadurch erhöht sich die Summe auf 250.000 Euro. Schwierig, schwierig.

    Durch Beantragung von Fördermitteln könnte es aber bei der zuerst angesetzten Bausumme bleiben.

    Nachdem die vorgeschlagenen Plätze aus den unterschiedlichsten Gründen nicht gut geeignet erschienen, wurde dennoch im Ortsrat Wunstorf ein eingeschränktes Ok zur Vorlage ausgesprochen.

    Im Gespräch mit Herrn Wollny und den Jugendlichen wurde ein Platz gefunden, dieser wurde im Bauausschuss bestätigt. Nun könnte der Antrag auf Förderung gestellt werden.

    Wenn da nicht der Ortsbürgermeister von Wunstorf auf seinem Recht bestehen würde, dass der Ortsrat dem neuen Platz ja auch noch zustimmen müsste. Eine grundsätzliche Zustimmung gab es ja schon, aber eben nicht für diesen Platz.

    Rolle rückwärts, Vorlage zurück in den Ortsrat, die Zustimmung abholen.

    Nach einer erneuten Verfahrensdiskussion wurde dem neu gefundenen Platz im Ortsrat am 03. Juni 2026 zugestimmt.

    Unabhängig davon wurde von der Verwaltung bereits der Förderantrag gestellt. Die Planung kann beginnen.

    https://gruene-wunstorf.com/antraege/antraege-zum-haushalt-2025/

  • Klima statt Krise
    Minister Christian Meyer

    Christian Meyer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz

    Auch die AfD als autoritäre Partei spricht im Landtag Niedersachsen in aktueller Stunde und unterstützt von Trump, Nius, Welt und Bild von der vermeintlichen absage des Klimawandels 

    zur Wissenschaftsfeindlichkeit der AfD und wie fossile Propaganda die sozialen Medien flutet gibt es einen sehr guten Artikel im Spiegel

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klimaszenario-rcp-8-5-so-funktioniert-fossile-propaganda-heute-a-a5f2090b-f7e1-45dd-8f79-0138c430159d?sara_ref=re-so-app-sh

    Und bei Tagesschau 

    https://www.tagesschau.de/faktenfinder/ipcc-klimaszenario-100.html

  • Ortsbildprägende Bäume unter Schutz stellen

    Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN stellt den Antrag

    Ortsbildprägende Bäume unter Schutz stellen

    Um die Folgen des Klimawandels abzumildern sind Maßnahmen erforderlich. Dazu gehört ein aktiver Schutz alter, gesunder Bäume, um deren Fällung aus unterschiedlichen Gründen zu verhindern.

    Der Mensch braucht sie und die Bäume brauchen den Schutz der Menschen. Nicht jeder Baum aber zunehmend mehr Bäume, vor allem alte Bäume benötigen Schutz vor Verstümmelungen oder Fällungen, da sie besonders wertvoll für das Klima sind.

    Großbäume verschönern jedes Stadtbild und üben eine positive psychologische Wirkung auf uns Menschen aus. Sie sind nicht zuletzt unersetzlicher Lebensraum für unsere Singvögel, die wir ja auch in der Stadt nicht missen wollen.