Feuerwehr

Grüne besuchen Feuerwehr Klein Heidorn

Brandbekämpfung und die Rettung von Menschenleben dürfen nicht nur als Kostenfaktor betrachtet werden.“

Im Rahmen ihres „Grünschnacks“, bei dem die Wunstorfer Grünen immer wieder interessante oder wichtige Einrichtungen und Orte rund um Wunstorf besuchen, waren sie am vergangenen Freitag, den 14. Juni, zu Gast bei der Freiwilligen Feuerwehr in Klein Heidorn. Ortsbrandmeister Jens Adamskie begrüßte und begleitete die Grünen bei ihrem Rundgang und stellte seine Feuerwehr sowie die Aufgaben und Herausforderungen moderner Brandbekämpfung vor.

„Uns ist als Laien viel zu wenig bewusst, dass sich die Herausforderungen an eine moderne Feuerwehr im Laufe der Zeit gewandelt haben“, stellt Andreas Litzke vom Vorstand der Grünen fest. „Ein Wohnungsbrand z.B. ist heute, wie wir beeindruckend sehen konnten, auf Grund der Materialien viel gefährlicher als früher. Darauf muss die Feuerwehr reagieren, auch in ihrer Ausrüstung zur Brandbekämpfung und für die Sicherheit ihrer Leute. Das erklärt die ständig steigenden Kosten in der Anschaffung. Aber unser aller Sicherheit sollte das Wert sein“, so Litzke weiter. Horst Gerke, Ortsrat der Grünen in Klein Heidorn und Organisator des Besuches, stellte abschließend fest: „Wir waren froh zu hören, dass die Freiwillige Feuerwehr in Klein Heidorn noch immer eine gut funktionierende Einrichtung ist, die vor Ort fest verwurzelt ist und auf die sich die Bürger verlassen können. Dass dies so bleibt, ist Aufgabe der Politik, die sich in den nächsten Jahren immer wieder mit der Frage von neuen Feuerwehrgebäuden und Fahrzeugen, aber auch mit der Organisation der Freiwilligen Feuerwehr für ganz Wunstorf befassen muss. Dabei sollten wir als Kommunalpolitiker unbedingt den Rat unserer vielen ehrenamtlichen Retter einholen. Sie wissen am besten, was richtig und was nötig ist. Brandbekämpfung und die Rettung von Menschenleben dürfen nicht nur als Kostenfaktor betrachtet werden.“

Foto: Hans-Heiner Giebel