Die Sanierung unserer Innenstadt beschäftigt derzeit unsere Stadtgesellschaft. Unterschiedliche Meinungen prägen die Debatte.
Gegner*innen: Die Innenstadt ist perfekt, wie sie ist. Es soll mit Augenmaß” saniert/renoviert werden, möglichst wenig Veränderung. Jahrelange Bauarbeiten gefährden die Existenz der Gewerbetreibenden. Der Kirchenvorplatz wurde gerade erst vor 10 Jahren mit erheblichem fianziellen Aufwand umgestaltet.
Befürworter*innen: Die Leitungen in der Fußgängerzone sind marode.Das Erscheinungsbild ist nicht mehr zeitgemäß und die Begehbarkeit eingeschränkt.Dann doch alles gleich richtig machen und nicht ein zweites Mal anfangen. Die Innenstadt soll attraktiver, sicherer und klimagerechter werden sowie mehr Barrierefreiheit aufweisen.
Wie ist nun der Stand?
- Die Sanierung der Innenstadt wurde 2025 mit großer Mehrheit beschlossen. Davor gab es während der Coronazeit eine Online-Bürgerbefragung.
- Es erfolgte eine Ausschreibung an Landschaftsarchitekturbüros mit Vorgaben, wie die Innenstadt sich verändern soll.
- Nach Abgabeschluss wurden Beteiligte wie Ratsmitglieder, Werbegemeinschaft, Stadtkirche, Heimatverein, zur Vorstellung und Abstimmung über die Ideen eingeladen. Bei dieser nichtöffentlichen Veranstaltung wurden aus 11 Entwürfen 3 Entwürfe als Beste nominiert.
- Diese Entwürfe wurden der Öffentlichkeit 2 Wochen im Rathaus gezeigt, dazu gab es eine Veranstaltung zur Vorstellung.
Wie geht es jetzt weiter?
- Die Verwaltung hat auf Verlangen der Ratsmitglieder eine Vorlage für einen Arbeitskreis und einen Sanierungsbeirat erstellt.
- Es wird ein Arbeitskreis gegründet, der die Sanierung der Fußgängerzone beratend begleiten soll. Dieser tagt nicht öffentlich, damit die von der Maßnahme betroffenen Personen frei ihre Meinung sagen können.
- Zusätzlich gibt es einen Sanierungsbeirat, der öffentlich tagen und die Arbeiten an dem gesamten Sanierungsgebiet während der ganzen Umbauphase begleiten soll.
Was wollen die Grünen?
- Wir halten die Sanierung der Infrastruktur in der Fußgängerzone für unumänglich.
- Im Arbeitskreis wollen wir die Teilnahme einer Vertreter*in der BI Wunstorf.
- Im Sanierungsbeirat wollen wir die ständige Teilnahme der Klimaschutzmanagerin
- Die Entscheidung über das weitere Vorgehen muss durch einen Ratsbeschluss gestützt werden und nicht nur im nichtöffentlichen Verwaltungsausschuss beschlossen werden.
Unserem Antrag wurde im nichtöffentlichen Verwaltungsausschuss nicht zugestimmt. Es wurde ein Kompromissvorschlag der Verwaltung beschlossen.
Weitere Infos findet ihr unter
- Stellungnahme der Stadt Wunstorf
https://www.wunstorf.de/portal/seiten/faq-zur-innenstadtsanierung-922001649-20550.html
2. Stellungnahme der BI Wunstorf

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